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Türchen Nr. 19

Türchen Nr. 19Was essen Veganer zu Weihnachten?
Peter
Peter lebt vegan












 
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3 Kommentare »

  1. HA! Geile Idee… man kennt ja da auch die einschlägigen Alternativ-Vorschläge von frdl. Mitmenschen wie “Fisch vielleicht?”…
    Finde die Umfrage richtig witzig.
    Aber ich erinnere mich noch gut an meine vegetarischen Phasen - am schwierigsten fand ich nicht die warmen Mahlzeiten, sondern, Brotbelag für Vollkornschnitten zu finden, wenn man sich an Tartex-Aufstrich und Gouda sattgegessen hat. Hab mal eine Vegetarierin total überrascht, als meine erste Frage an sie statt dem üblichen WARUM vielmehr war, was sie denn auf dem Schulbrot äße.
    Also, paßt auf, Ihr lieben Veganer, dass Ihr zum Fest der Liebe nicht zu feist werdet durch Luft und Liebe… und habt eine schöne Wintersaison, auch ohne frische Kochzutaten…. (brrr, ein halbes Jahr lang nur Winterkohl *g*)

    *NaNe

    Kommentar von NaNette — 20. Dezember 2007 @ 00:30

  2. Okay, hier mal mein Vorschlag für ein veganes Weihnachtsmenü:

    Vorsuppe:

    Indische Linsensuppe

    500 gr rote Linsen
    2-3 Tomaten
    4 Knoblauchzehen (hallo Kathrin ;-) )
    1 große Gemüsezwiebel
    150 ml Gemeüsebrühe (am besten selbstgemachte)
    1 EL Kreuzkümmel
    1 TL Currey
    1 TL Cumin
    1 TL Koriander (alternativ frischen Koriander gehackt, in etwa eine kleine handvoll)
    Salz und Pfeffer
    und für leute die es scharf mögen: 1 Chilischote

    Die Linsen in einem großen Topf mit etwa 1 1/2 L Wasser geben und für 2-3 Std. einweichen lassen.
    Dann bei mittlerer Hitze erwärmen und leicht zum köcheln bringen (öfter mal rühren).
    Zwiebeln und Knoblauch (+ die Chilischote für die scharfe variante) kleinschneiden und in einer Pfanne mit Olivenöl erhitzen bis sie glasig werden. Danach das Zwiebel/Knoblauch (Chili) Gemisch zu den köchelnden Linsen geben (immer gut aufpassen, dass die Linsen nicht überkochen) und den Kümmel dazugeben.
    Die Tomaten ungehäutet in kleine Würfel schneiden und mit dazugeben. Nach etwa 5 Minuten die Gemüsebrühe dazugießen und die Hitze reduzieren. Zum Schluss die restlichen Gewürze dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt sollte die Suppe bei geringer Hitze in etwa 15-20 Minuten noch etwas ziehen. Ich persönlich püriere die Suppe gern, ist aber kein muss, sie kann auch so genossen werden. Mit ewas frischem Koriander und glatter Petersilie kann man die Suppe hübsch garnieren.

    Orientalisches Falafel-Dürüm

    Die Sauce:

    1 Bund gehackte Petersilie
    1 Handvoll Ruccola
    1 Handvoll Pinienkerne (ungeröstet)
    1 EL Senf (schön ist z.B. Dijon-Senf)
    2 Knoblauchzehen
    6 EL Olivenöl
    2 EL Balsamico (weiß)
    1 TL Salz
    1 TL Pfeffer

    und für mutige, die gern was riskieren und sich dann freuen, dass es wirklich schmeckt: 1 TL Orangenkonfitüre als Kontrast zum
    Senf (normalerweise würde ich Honig empfehlen, aber der fällt für Veganer ja aus).
    Alle Zutaten pürieren und abgedeckt bis zum Essen ziehen lassen…

    Für die Dürüm

    300 gr. Mehl (für die Gesundheitsfanatiker unter Euch Dinkelvollkorn)
    80 ml Wasser
    20 ml Soja-Reis-Milch
    1 TL Salz
    2 EL Pflanzenöl (egal welches, kann auch Olivenöl sein)
    1/2 Hefewürfel (kleingebröselt)

    Alle Zutaten zu einem Glatten Teig kneten und für ca. 45 minuten ruhen lassen. Aus dem Teig in etwa handtellergroße
    Teiglinge formen (müssten in etwa 6 Teile ergeben). Diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich ausrollen
    (sollte aussehen wie ein Pizzaboden). Im heißen Backofen (höchste Stufe) am besten auf einem Heißen Stein (oder einer
    Terracottafliese) einzeln jeweils 2 min. von jeder Seite backen (es geht auch auf einem Backblech am besten mit Backpapier ausgelegt).
    Nachdem alle Dürum gebacken sind sollten sie auf einem Teller mit Aluffolie abgedeckt werden (sonst trocknen sie zu schnell aus).

    Für die Falafel
    400 gr. Kichererbsen (aus der Dose, so muss man sie nicht 24 Std. in Wasser einlegen)
    1 Bund glatte Petersilie kleingehackt
    2-3 EL Dinkelmehl
    4 Knoblauchzehen (kleingeschnitten)
    1 TL Salz

    Die Kichererbsen in einem mittleren Topf soweit mit Wasser übergießen, dass sie großzügig bedeckt sind und für ca. 30 minuten
    köcheln lassen. In ein Sieb gießen und ordentlich abtropfen lassen. Danach in eine Schüssel geben und die Erbsen mit dem Knoblauch,
    der Petersilie, Salz und Mehl mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse pürieren.
    Daraus Walnuss-große Kugeln formen und flachdrücken. Diese müssen dann in einer Pfanne mit reichlich Olivenöl ausgebacken werden.

    Anrichten:

    1 Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden
    2 Tomaten in Würfel schneiden
    1 rote Paprika in Würfel schneiden
    1/4 Salatgurke in kleine Würfel schneiden
    2 Handvoll Ruccola kleinhacken

    Die fertigen Dürüm auf einen Teller legen, mit der in der Mitte bestreichen. Darauf dann etwas Zwiebel, Tomate, Paprika, Gurke und Ruccola verteilen, darauf dann 3-4 Falafelplätzchen legen. Jetzt wirds knifflig. Den unteren Rand des Dürüum sollte man in etwa bis zur Hälfte der Füllung umklappen. Dann muss die linke und rechte Hälfte darübergeschlagen werden, sodass eine Tasche entsteht. Den übrigegebliebenen Salat könnt ihr zum garnieren des Tellers benutzen und die restliche Sauce darüber träufeln.

    Weihnachtlicher Crumble

    2 Bananen
    2 Äpfel
    2 Birnen

    200 gr rein pflanzliche Backmagarine
    180 gr Mehl
    100 gr brauner Rohrzucker
    1/4 TL Zimt
    1 Brise Salz
    150 gr Edelbitterschokolade (darauf achten, dass sie ohne Milchzusätzte ist. Ab 70% Kakaoanteil ist meistens Sojalecitin drin)

    Magarine, Mehl, Zucker, Zimt und die Brise Salz zu einer Masse kneten. Diese dann in Frischhaltefolie für 30-45 min. in den Kühlschrank
    legen.

    Bananen schälen und in kleine Scheiben schneiden. Äpfel und Birnen schälen und Kerngehäuse entfernen und dann in kleine Stücke
    schneiden. Alles gut durchmischt in eine mittelgroße Auflaufform geben. Die Teigmasse gleichmäßig darüber bröseln. Dann die Schokolade
    kleinhacken und regelmäßig über die Streusel verteilen.

    Bei 180 Grad in etwa 20 minuten backen (die Streusel sollten goldbraun sein).

    In Desertschalen servieren…

    Kommentar von Sebastian Storbeck — 20. Dezember 2007 @ 10:40

  3. ups, falsche Wassermengenangaben bei den Dürum:
    100 ml Wasser
    50 ml Sojareismilch, tut mir leid ….

    Kommentar von Sebastian Storbeck — 20. Dezember 2007 @ 11:54

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