Zutaten (für ca. 25 Stück):
| 400 g | Marzipanrohmasse |
| 200 g | Puderzucker |
| 300 g | Mandelblätter |
| 2 | Eier (getrennt) |
| 200 g | Schokoladen-Glasur (Zartbitter) |
| Mehl |
Die Marzipanrohmasse für ca. 10 Minuten im 100°C warmen Ofen weich werden lassen. Dann in kleine Flocken zupfen und in eine leicht bemehlte Schüssel geben. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen, das Eigelb für das spätere bepinseln der Hörnchen aufbewahren.
Das Eiweiß und den Puderzucker mit einem Handrührgerät und Knethaken mit den Marzipanflocken verkneten, bis ein glatter (sehr klebriger) Teig entsteht. Ist die Teigmasse zu weich, kann nach Bedarf noch 2-3 Esslöffel Mehl in den Teig eingeknetet werden.
Ein großes Stück Frischhaltefolie großzügig mit Mehl bedecken und den Teig darin fest einwickeln. Das Ganze sollte idealerweise für 3-4 Std. in den Kühlschrank.
Im nächsten Schritt sollte eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäubt werden. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und mit gut bemehlten Händen Walnuss-große Stücke aus dem Teig entnehmen. Daraus sollten erst Kügelchen geformt werden, die dann auf der bemehlten Arbeitsfläche zu ca. 5 cm langen Würsten gerollt werden.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C vor heizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Die Teigwürste können nun auf dem Backblech zu einem Halbmond gebogen und flach gedrückt werden. Anschließend werden die Hörnchen LEICHT mit Eigelb bepinselt und mit den Mandelblättern bestreut. Die Hörnchen sollten nicht länger als zwölf Minuten bei 180°C backen (noch ein Tipp, lieber die Bleche nacheinander in den Ofen schieben).
Die Hörnchen kurz auskühlen lassen und in der Zwischenzeit die Zartbitter-Glasur schmelzen. Am Besten gießt Ihr sie in eine Müslischale, so lässt sich am Leichtesten mit ihr arbeiten, denn die Hörnchen werden schlicht mit den beiden Enden in die Glasur getaucht, lasst sie kurz abtropfen und dann können sie zum Festwerden der Glasur z. B. auf dem Backpapier abgelegt werden.
Warnung: Das Herstellen von Mandelhörnchen ist eine ziemlich klebrige Veranstaltung, ABER, sind sie erstmal fertig, haben sie in der Regel keine Chance alt zu werden. Ich habe sie letzte Woche zusammen mit einer Kollegin im Nachtdienst für die Adventszeit im Wohnheim gebacken (wir haben 60 Stück gemacht). Am nächsten Abend waren bereits alle verputzt. Theoretisch halten sie sich trocken aufbewahrt ein paar Wochen.
Haut rein,
Sebastian
lecker…! damit währe alles gesagt.
firefly
… ach verdammt, ich gehe nun einkaufen -backzeug!
Auch wenns nicht so echt zum Advent passt: Hast du auch das Rezept von diesem Brot mit den Oliven parat? Biddööö.
Hey klar Kathrin:
Ist ganz easy
Zutaten:
300 gr Mehl
150 ml Wasser
20 gr Hefe (ein halber Hefelwürfe)
1 TL Salz
1 TL Honig
4 EL Olivenöl
50 gr Oliven (am besten in scheiben schneiden)
ach und für Dich Kathrin zusätzlich noch 4 Knoblauchzehen
Die Hefe in das Wasser bröseln (Wasser möglichst warm) und mit dem Honig zusammen verrühren und für ca. 10-15 min. stehen lassen
Mehl, Salz und Oliven in eine Schüssel geben. Nach den 10 Minuten das Wasser/Hefe Gemisch mit einer Gabel grob mit dem Mehl/Oliven/Salz Gemisch vermengen. Die SAUBEREN Hände gut bemehlen und dann alles ordentlich kneten (ruhig 10 Min., puh das strengt an). Zum Schluss das Olivenöl über den Teig geben und nochmal Kneten, in etwa so lange, bis das Öl gut im Teig eingezogen ist. Den Teig abdecken und mindestens eine Std. gehen lassen. Ich persönlich mag es gern, wenn der Teig ein paar Stunden geht (mind. 4), dann gärt er leicht und wird etwas säuerlich.
Nach dem Gehen formt man vorsichtig einen Brotlaib, packt diesen auf ein Backblech (mit Backpapier ausgelegt) und deckt ihn nochmal für ca. 20 min. ab. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, dann ab damit in die Röhre und 20-25 backen…
Viel Spaß,
Sebastian
1000 Dank. Wird sofort - ohne Knoblauchzehen - nachgemacht.
Lecker, lecker… Ich freu mich schon.