Der Monat November 2006

Ausstecherle

Bei uns zu Hause ist es folgendermaßen: Jeden Nikolaustag werden alle Freunde
(damals war es noch eine ausschließliche Kinderrunde, aber bekanntermaßen gehen
ja Deutschland die Kinder aus ;) ) eigeladen, um mit uns gemeinsam Plätzchen für
Weihnachten zubacken.
Dabei läuft die Musik von Rolf Zuchowski, vorzugsweise natürlich die
Weihnachtsbäckrei, die man nach all den Jahen auswendig mitsingen kann, mit
Originaltonfall und man kann selbstverständlich auch alle signifikanten
Instumentalsequenzen täuschend echt nachahmen.
Trotzdem gehört es einfach dazu, und löst so eine Art Weihnachtsstimmungs-Reflex
aus und zaubert ein mehr oder minder gezwungenes Lächeln aufs Gesicht.
Nicht zu vergessen ist aber die Tadition, dass man sich selbst einen Keks (neben
all den anderen, die man mit Zuckerpaste bematscht) verziehren kann, der dann am
Weihnachtsabend gegessen werden darf… natürlich handelt es sich dabei dann um
die Exemplare, bei denen der Keks eher die Basis bildet, die dann komplett mit
Zuckerguss umhüllt wird und alle Sorten Zuckerstreusel, Schokosplitter und
Lebensmittelfarbe enthält.
Zudem werden die Kekse nach diesem Rezept in meiner Familie schon seit
Generatioooonen gebacken, also MUSS das Rezept doch gut sein!
Kann ich übrigens aus eigenen einschlägigen Nascherfahrungen bestätigen
(besonders toll ist es auch den Teig roh zu naschen, und gibt auch bestimmt keine
Bauchschmerzen, lasst euch da keinen Mist erzählen, ich hab’s doch ausprobiert!
So, nun mal das auf dass es eigentlich ankommt, DAS REZEPT:

Ausstecherle (Man bemerke: Es sind also Kekse zum Ausstechen)

250g Mehl
1 TL Backpulver
150g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
125g Butter

Alles zusammenmischen, ausrollen, mit hübschen Förmchen in Form bringen (Ich
bevorzuge meine Elchform), mit allem Möglichem verzieren und bestreichen und dann
im Ofen goldbraun backen :)
Lasst mich über Weihnachten nicht alleine dick werden und backt fleißig!
Veil Spaß beim Naschen!

Carina

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Vanillehörnchen

250g Mehl
180g Butter
100g gemahlene Haselnüsse
100g Puderzucker
1 Eigelb
2 Pck. Vanillezucker
1 TL Backpulver

Mehl, Zucker und Vanillezucker mit der weichen Butter und dem Eigelb vermischen. Zum Schluss die Nüsse unterkneten. Der Teig müsste dann recht fest sein und wirklich nur noch mit dem Knethaken zu bewältigen. Aus diesem Teig dann kleine Hörnchen formen. Der Teig reicht für ca. 75 Stück.

Backzeit ca. 15 - 20 Minuten bei 160 - 180 Grad Heißluft.

Wer möchte, kann die warmen Hörnchen dann noch kurz in einem Vanillezucker-Zucker-Gemisch drehen.

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Es begab sich aber zu der Zeit …

Höradvent-Weihnachtsgeschichte Das klingt wie der Anfang einer weltbewegenden Geschichte. Ob unsere Geschichte in die Geschichte eingehen wird, das wissen wir nicht. Und das wollen wir auch lieber nicht wissen.
Sie beginnt im Frankenland, handelt von einem etwas seltsamen Engel und 24 Podcastern, die beschließen, ein spannendes Projekt ins Leben zu rufen. Aber hört selbst!

(2,1 MB, 02:12′)

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Advents-Tiramisu

200g Sahne
250g Mascarpone
250g Quark (Magerquark)
100g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
200g Spekulatius
400g Beeren (Tiefkühlmischung)

Sahne steif schlagen, Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker verrühren, Sahne unterheben. In einer eckigen Auflaufform ca. 3 Esslöffel von der Creme verteilen und darüber eine Schicht Spekulatius legen. Die Beeren auf dem Gebäck verteilen (kann man gut mit den gefrorenen Früchten schon am Vorabend zubereiten, es zieht dann gut durch). Restliche Creme daraufstreichen und mit Spekulatius bedecken. Mindestens 4 bis 5 Stunden (am Besten über Nacht) kühl stellen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreichen. Besonders schön sieht es aus, wenn man mit einer Schablone noch Sterne aus Kakao aufstäubt.

Die Zubereitung dauert übrigens nur etwa 30 Minuten.

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Gewürzkuchen vom Blech

125g Butter
250ml Milch
125g gemahlene Haselnüsse
2 Pck. Backpulver
3 mittelgroße Eier
250g Zucker
2 Teelöffel Zimt
2 Esslöffel Kakao
500g Mehl
  Schokoglasur und bunte Streusel

Butter schaumig rühren, nach und nach Eier, Zucker, Milch, Zimt, Kakao und die gemahlenen Nüsse zugeben. Besonders locker wird der Kuchen, wenn man pro Ei etwa eine Minute rührt.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und esslöffelweise unter die Masse rühren.

Fertige Masse auf ein vorgefettetes Backblech streichen und bei ca. 200 Grad etwa 30 Minuten backen.

Die Schokoglasur später auf den halb erkalteten Kuchen bringen, antrocknen lassen und dann die bunten Streusel aufstreuen.

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Fränkische Lebkuchen

250g Mehl
500g gemahlene Nüsse
750g Zucker
2 Teelöffel Zimt
1 Päckchen Kardamon
1 Messerspitze gemahlene Nelken
7 geriebene Butterhörnchen (am Besten zwei bis drei Tage alte Hörnchen in der Küchenmaschine schreddern)
7g Hirschhornsalz
70g Zitronat (kleingehackt)
70g Orangeat

…miteinander vermischen.

3-4 mitelgroße Eier
450ml Wasser
ca. 80 runde Oblaten

Eier und Wasser zu der trockenen Menge mischen und gut verrühren. Anschließend möglichst gleich große Häufchen auf die Oblaten setzen. Das klappt mit zwei Esslöffeln recht gut.

Danach die unfertigen Lebkuchen bei 180 Grad Ober-Unterhitze ca. 20 - 25 Minuten backen. Alternativ bei 150 Grad Heißluft ca. 20 Minuten.

Der Teig reicht für etwa 80 Lebkuchen aus. Dementsprechend groß müssen auch die Schüsseln für die Zubereitung des Teiges sein. Für Nicht-Großfamilienmitglieder ist es möglich, das Rezept zu halbieren.

Die ganz fleißigen dürfen die Lebkuchen nach dem Erkalten noch mit Schoko- und Haselnussguss bestreichen. Schön sind auch Mandeln, die vor dem Backen oben in die Lebkuchen gedrückt werden.

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