Bei uns zu Hause ist es folgendermaßen: Jeden Nikolaustag werden alle Freunde
(damals war es noch eine ausschließliche Kinderrunde, aber bekanntermaßen gehen
ja Deutschland die Kinder aus
) eigeladen, um mit uns gemeinsam Plätzchen für
Weihnachten zubacken.
Dabei läuft die Musik von Rolf Zuchowski, vorzugsweise natürlich die
Weihnachtsbäckrei, die man nach all den Jahen auswendig mitsingen kann, mit
Originaltonfall und man kann selbstverständlich auch alle signifikanten
Instumentalsequenzen täuschend echt nachahmen.
Trotzdem gehört es einfach dazu, und löst so eine Art Weihnachtsstimmungs-Reflex
aus und zaubert ein mehr oder minder gezwungenes Lächeln aufs Gesicht.
Nicht zu vergessen ist aber die Tadition, dass man sich selbst einen Keks (neben
all den anderen, die man mit Zuckerpaste bematscht) verziehren kann, der dann am
Weihnachtsabend gegessen werden darf… natürlich handelt es sich dabei dann um
die Exemplare, bei denen der Keks eher die Basis bildet, die dann komplett mit
Zuckerguss umhüllt wird und alle Sorten Zuckerstreusel, Schokosplitter und
Lebensmittelfarbe enthält.
Zudem werden die Kekse nach diesem Rezept in meiner Familie schon seit
Generatioooonen gebacken, also MUSS das Rezept doch gut sein!
Kann ich übrigens aus eigenen einschlägigen Nascherfahrungen bestätigen
(besonders toll ist es auch den Teig roh zu naschen, und gibt auch bestimmt keine
Bauchschmerzen, lasst euch da keinen Mist erzählen, ich hab’s doch ausprobiert!
So, nun mal das auf dass es eigentlich ankommt, DAS REZEPT:
Ausstecherle (Man bemerke: Es sind also Kekse zum Ausstechen)
| 250g | Mehl |
| 1 TL | Backpulver |
| 150g | Zucker |
| 1 Pck. | Vanillezucker |
| 1 | Ei |
| 125g | Butter |
Alles zusammenmischen, ausrollen, mit hübschen Förmchen in Form bringen (Ich
bevorzuge meine Elchform), mit allem Möglichem verzieren und bestreichen und dann
im Ofen goldbraun backen ![]()
Lasst mich über Weihnachten nicht alleine dick werden und backt fleißig!
Veil Spaß beim Naschen!
Carina
